Vorstellung von Dirk Weber

Vorstellung_Weber_1Feldatal Groß-Felda (ts). Dirk Weber ist der neue Chorleiter des Evangelischen Posaunenchores Groß-Felda und im Feldatal kein unbekannter. Seine musikalische Ausbildung hat Dirk Weber im Alter von sechs Jahren im Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda begonnen und kennt so den Chor wie seine Westentasche. Von dem bisherigen Chorleiter Herbert Schott wurde Dirk Weber an der Trompete ausgebildet und nun tritt Dirk Weber in die Fußstapfen von Herbert Schott, was die Leitung des Chores angeht.

Herbert Schott zeigte sich sichtlich erfreut darüber, dass der Chor mit Dirk Weber nun einen Chorleiter habe, der den Chor kenne, gleichzeitig aber genug Erfahrung habe, um neuen Wind in die Übungsstunden zu bringen. „Für mich ist es sehr wichtig, dass es im Posaunenchor weiter geht und mit Dirk an der Spitze habe ich die Gewissheit, dass alles, was ich aufgebaut habe, auch weitergeführt wird“, versicherte Herbert Schott.

Nach seiner Grundausbildung spielte Dirk bereits im Alter von acht Jahren bei dem Großen Chor mit und baute seine bläserischen Fähigkeiten auf der Trompete kontinuierlich aus. Im Jahr 2002 wurde Dirk Weber Mitglied im Blechbläser-Ensemble „Brass-ON“, welchem er bis heute angehört. Neben seinen eigenen bläserischen Fähigkeiten setzte sich Dirk Weber schon früh für die Nachwuchsausbildung ein und Übernahm die Verantwortung für die Ausbildung des Chornachwuchses in Groß-Felda.

Auch trat er in den vergangenen Jahren häufig als Vertreter für Chorleiter Herbert Schott in Erscheinung. Seit  2003 war er regelmäßig als Dozent bei den Jungbläserlehrgängen im Posaunenwerk der EKHN tätig und außerdem war er Mitarbeiter in der Jungbläserausbildung bei Bezirksposaunentagen und auch beim Landesjugendposaunentag im letzten Jahr in Alsfeld. Darüber hinaus beteiligte sich Dirk Weber am Projekt Jugend-Auswahlchor „Junior Brass“ und nahm an dem Projekt „train the Trainers“ unter der Leitung von Frank Severin, Solotrompeter am hessischen Staatstheater Kassel mit Erfolg teil. Auch leitete Dirk Weber übergangsweise den Posaunenchor in Nieder-Ohmen.

Vorstellung_Weber_2Dirk Weber hat sich auch für seine Arbeit als Chorleiter im Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda viel vorgenommen. „Ich werde nicht alles anders machen, aber es wird schon einige Veränderungen geben“, so Dirk Weber. Die Volksmusik soll nach dem Willen von Dirk Weber auch in Zukunft eine große Rolle im Posaunenchor Groß-Felda spielen. „Mit Blasmusik und Chorälen bin ich groß geworden und sie sind ein Teil des Posaunenchores“, so Weber. Ich beabsichtige diese Traditionen des Posaunenchores zu bewahren, gleichzeitig aber auch die Weichen für die Zukunft zu stellen. Mit neuen Stücken beabsichtigt der neue Chorleiter neuen Schwung in die Übungsstunden und in die Auftritte hinein zu bringen. Gerade aus dem Bereich der Filmmusik und der Musicals wird der Posaunenchor wohl in Zukunft häufiger das ein oder andere Stück vortragen. Es gebe schöne bekannte Stücke, zu denen es auch spielbare Partituren für die Art von Posaunenchor gebe, wie es der Chor in Groß-Felda sei, so Weber.

Egal welche Musik gespielt werde, für Dirk Weber ist es wichtig, dass der Posaunenchor von den Bläsern als Familie wahrgenommen werde und jeder gerne seine Freizeit mit dem Chor verbringe. Alle sollen sich wohl fühlen und für jeden Geschmack soll etwas dabei sein. Durch die neuen Musikstücke erhofft sich Dirk Weber einen Impuls gerade auch für die jüngeren Bläser. „Es ist wichtig, junge Menschen mit der Musik zu begeistern, um so auch das Überleben des Posaunenchores zu sichern“, so der Chorleiter. Im Hinblick auf die Nachwuchsarbeit, werde er mit dem Vorstand noch das Konzept besprechen, um auch weiterhin junge Menschen qualitativ hochwertig auszubilden.

Eines hat sich Dirk Weber aber bereits vorgenommen. Wie bereits in der Vergangenheit erfolgt, werde er gemeinsam mit Landesposaunenwart Albert Wanner einen Schnuppertag in der Grundschule in Groß-Felda anbieten und so den Kindern die Blechblasinstrumente näher bringen. Pfarrerin Susanne Gessner und der Vorsitzende des Posaunenchores, Gerhard Zulauf, sicherten Dirk Weber ihre volle Unterstützung zu und zeigten sich sehr erfreut darüber, dass Dirk Weber die Chorleitung übernommen habe und der Chor so in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken könne.

In den vergangenen Wochen konnten sich die Bläser schon an ihren neuen Dirigenten gewöhnen und eines hat sich schon jetzt geändert. Pünktlich mit dem Glockenschlag um 20 Uhr beginnt die Chorprobe.

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